Die Kirchen auf Poggio Salamartano

Der Hügel Salamartano, der höchste Punkt der Stadt, wo im Mittelalter die Burg von Salamarzana stand, ist seit dem zwölften Jahrhundert das antike religiöse Zentrum von Fucecchio. Nicht weit vom Corsini-Park und dem Stadtmuseum entfernt, bietet sich von hier aus ein einzigartiges Panorama auf das untere Valdarno und die Wälder der Cerbaie.

Stiftskirche St. Johannes der Täufer
Piazza Garibaldi, 1 – Fucecchio
Vor einer breiten Steintreppe wurde die Fassade der Kirche, die Ende des achtzehnten Jahrhunderts an der Stelle wieder aufgebaut wurde, an der die alte mittelalterliche Pfarrkirche stand, nie fertiggestellt und ist heute durch ihr blankes Ziegelmauerwerk erkennbar. Stattdessen ist das Innere reich an malerischen und skulpturalen Dekorationen und neoklassizistischem Mobiliar. Hier ist die verehrte Madonna di Piazza (ursprünglich an der Ecke des ehemaligen Palazzo della Cancelleria auf der Piazza Vittorio Veneto) erhalten, ein Hochrelief aus Marmor aus dem 16. Jahrhundert, das der Überlieferung zufolge Fucecchio vor der Pest von 1630 schützen konnte, aber einen dunklen Fleck auf seinem Gesicht erhielt.

Kirche San Salvatore
Poggio Salamartano, 3 – Fucecchio
Das vor dem Jahr 1000 vom Grafen Cadolo in der Nähe des Arno gegründete Kloster San Salvatore wurde nach der katastrophalen Überschwemmung von 1106 auf dem Salamartano-Hügel wieder aufgebaut. Die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert weitgehend restaurierte Kirche bewahrt nur sehr wenige Spuren ihrer ursprünglichen Strukturen, aber im Inneren befinden sich authentische Schätze, wie der monumentale Hochaltar aus Marmor von Giovan Battista Foggini, eine Orgel aus dem Jahr 1626 und eine suggestive Leinwand mit der Darstellung der Unbefleckten Empfängnis von Jacopo Chimenti, genannt l’Empoli. Nicht zu übersehen ist das außergewöhnliche Holzkruzifix eines unbekannten Meisters aus dem 16. Jahrhundert, dem wundersame Kräfte nachgesagt werden.


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