In Fucecchio, von Arturo Checchi bis Giulio Greco.

Eloisa_CarmassiEin Stadtrundgang, der der modernen und zeitgenössischen Kunst in
Fucecchio gewidmet ist, kann nur von der außergewöhnlichen Sammlung von Werken des Malers Arturo Checchi (1866-1972) ausgehen, die im Stadtmuseum aufbewahrt wird. Der Künstler aus Fucecchio, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den ersten in Italien gehörte, die sich von Cézannes Stil inspirieren ließen, dabei aber Farbnuancen von Van Gogh und Gauguin beibehielten, lehrte jahrelang an den renommierten Akademien der Schönen Künste in Perugia, Brera und Florenz. Der ihm gewidmete Saal im Museum Fucecchio zeigt mehrere Gemälde aus der Frühzeit seiner Tätigkeit, wo er zufällig Orte und Momente des Lebens in der ruhigen toskanischen Provinz wiedererkennt, sowie zwei suggestive Skulpturen, die einen Brunnen schmücken sollten. Wenn Sie sich für das Werk Checchis begeistern, finden Sie weitere Gemälde und Zeichnungen, die in der nahe gelegenen Montanelli Bassi-Stiftung ausgestellt sind, wo das Werk eines anderen berühmten Fucecchio-Künstlers, Indro Montanelli, erinnert und überliefert wird.

Wenn man das Museum auf dem kleinen Platz vor dem Corsini-Park verlässt, ist man fasziniert von den sanften Kurven der imposanten Eloisa, einer von Arturo Carmassi (1926-2015) geschaffenen Skulptur, die seit 2007 neben dem mittelalterlichen Turm in einem Kontrast zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in den Himmel ragt und zum Nachdenken einlädt. Der bekannte Künstler, der die Landschaft von Fucecchio liebt, hat diese Skulptur aus einem einzigen Block aus weißem Carrara-Marmor geschaffen und sie, indem er sie nach Abelardos historischer Geliebter Eloisa nannte, zum Symbol einer unmöglichen und doch ewigen Liebe gemacht. In der Lage, die Sensibilität eines jeden zu berühren, sie in ihrer ganzen Schönheit bei Sonnenuntergang oder im Abendlicht zu beobachten. Sie werden sich in sie verlieben.

Vor der Abfahrt von Fucecchio ist die letzte Station dieses künstlerischen Rundgangs der Muro La Luna (2002), ein 60 Meter hohes Wandbild, das der Künstler Giulio Greco an der Fassade des Städtischen Stadions in der Viale Buozzi geschaffen hat. Protagonist dieses Werkes, das durch seinen originellen Ort überrascht, ist, wie der Name schon sagt, der Mond, der zusammen mit anderen mit Märchenfarben gemalten Figuren eine Art intensive Geschichte schafft und eine Traumlandschaft bevölkert, die viel Raum für die persönliche Interpretation des Betrachters lässt.



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